Diese Art von Berichtnichterstattung wird immer mehr zur Regel auch und gerade in den sogenannten Qualitätsmedien dieses Landes. Jüngstes Beispiel ist die Medienkampagne um den Bundespräsidenten Wulff. Was da alles interessierte:
Hat Wulff ein Privatdarlehen von einem Unternehmer bekommen?
Hat Wulff dieses Privatdarlehen in einen Privatkredit zu außergewöhnlich vorzüglichen Konditionen umwandeln wollen?
Hat Wulff dem Chefredakteur der Bild-Zeitung die Veröffentlichung von Informationen verbieten wollen?

Zwei Fragen interessierten nicht:
Wer will Wulff abschießen?
Warum will man Wulff abschießen?

Wozu auch? Schließlich gibt es in Brisbane kein Toastbrot mehr.