Alle Jahre wieder. Und immer dann wenn es nicht so richtig passt, tauchen auf mysteriöser Weise die Tage auf, an denen man Geschenke schenken darf sprich sollte. Die kleinen Aufmerksamkeiten welche die Freundschaft oder die Liebe erhalten. Doch Moment mal, sollten Geschenke nicht eigentlich von Herzen kommen? Warum stressen wir uns also mit diesen Dingen? Oder besser gefragt, wie kann man den Geschenkkauf in den Griff bekommen?
Die folgenden Vorschläge sind nur Empfehlungen. Denn welcher Vorschlag letztendlich bei jedem einzelnen funktioniert, liegt immer bei einem selber. Weitere Empfehlungen sind aber gerne in den Kommentaren gesehen.
1.Vorschlag: Der Nichtangriffspakt – keine Geschenke zu irgendwelchen Anlässen
Ich beginne gleich mal mit der Einfachsten, aber vom Gedanklichen, schwierigsten Variante, dem Nichtangriffspakt. Bei dieser Variante verzichtet man komplett auf das Verschenken von irgendwelchen Geschenken. Bevor sich dies jedoch auch bei dem Gegenüber eingespielt hat, werden laut eigenen Erfahrungen einige Jahre ins Land gehen. Die Geschenke nehmen dabei vom Umfang von Jahr zu Jahr ab, bis sie irgendwann verschwinden. Damit man in dieser Umstellungsphase nicht als kompletter Depp in einer runde voller Geschenke steht, kann man als Alternative auch allgemeine Geschenke, wie zum Beispiel einen selbstgebackenen Kuchen oder ähnliches mitbringen. Das Geschenk darf dabei nur nicht für die andere Person, sondern für alle Anwesenden bestimmt sein. (zu Weihnachten gibt es deswegen von mir immer Rumkugeln und für die Kinder Schokokugeln)

2.Vorschlag: Die eigene Geschenkwunschliste – Geschenke online veröffentlichen
Amazon war einer der ersten Onlinehändler, bei denen man eine Wunschliste hinterlegen konnte. War diese Wunschliste freigegeben, konnte sie jeder einsehen. Mit einer solchen Liste kann man über das gesamte Jahr seine Wünsche zusammen tragen. Angehörige, Freunde und Bekannte wissen somit immer, worüber man sich freuen würde. Allerdings gibt es auch an dieser Stelle ein paar Hürden. Zum einen müssen alle betroffenen Personen von dieser Liste wissen. Und zudem musste man über diese Liste auch bei Amazon einkaufen. Ansonsten kam es immer wieder zu Doppelkäufen, da das Geschenk nicht von der Liste entfernt wurde. Man nötigte somit seine Mitmenschen zum Einkauf bei einem Onlinehändler. Es gäbe hierzu aber auch eine Alternative, ein Onlinedokument, welches jeder bearbeiten kann. Diverse Dienste bieten dies bereits an. Aber auch an diesem Punkt zählt, man muss alle Beteiligten darüber informieren.

3.Variante: Augen offen halten und indivduelle Wunschliste erstellen
Der nächste Tipp, stammt von einer Freundin. Diesen umzusetzen bedeutet konsequent die Augen offen zu halten und aktiv an Freundschaften zu arbeiten. Unterm Strich würde ich diese Methode aber als die effektivste bezeichnen, da sie den einzelnen Menschen in den Mittelpunkt stellt. Meine Freundin geht dabei wie folgt vor. Trifft sie sich mit Freunden hört sie genau zu, was diese für Bedürfnisse haben. Sobald sich daraus eine Geschenkidee ergibt, wird diese festgehalten, ohne dass diejenigen etwas davon erfahren. Ähnlich verfährt sie wenn sie Freunde besucht. Dann sieht sie sich in der Wohnung genau um und versucht herauszufinden welche Produkte derjenige gerne mag. Im Anschluss verschenkt sie das passende Geschenk oder, wenn sie sich nicht hundertprozentig sicher ist, den passenden Gutschein für das Geschäft, wo der Beschenkte bevorzugt einkaufen gehen würde. Dies kann dann auch mal sehr schnell ein Gutschein von einem kleinem Geschäft sein. Bisher stieß meine Freundin mit dieser Methode auf große Resonanz.

Und wie organisiert ihr euch beim Einkaufen von Geschenken? Habt ihr noch andere Methoden entwickelt, die sich bewährten?
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