| Wozu eine komplizierte Kaffeemaschine bedienen wenn es Kaffeebereiter gibt? |
| Geschrieben von: Ronny Siegel |
| Donnerstag, den 07. April 2011 um 04:31 Uhr |
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Wie bedient man einen Kaffeebereiter?Wenn man mehrere Monate lang keine Kaffeemaschine mehr bediente, bekommt man erst einmal mit, wie kompliziert die Bedienung einer Kaffeemaschine ist, obwohl die angeblich so einfache Bedingung uns doch eigentlich Arbeit abnehmen sollte. Doch weit gefehlt. In der Zwischenzeit kann die Bedienung einer Kaffeemaschine mehr Arbeit verursachen. Nehmen wir zum Beispiel eine handelsübliche Kaffeemaschine, also keine von den Maschinen, bei denen man den Kaffee vorkonfektioniert erwirbt. Darauf komme ich gleich noch zu sprechen.
Für meinen Kaffeebereiter benötigte ich Kaffee und kochendes Wasser, also einen Wasserkocher. Bei einer Kaffeemaschine dagegen muss ich wissen, welches Getränkevolumen der Hersteller einer Kaffeemaschine mit der Angabe der Tassen auf der Maschine meint. Dieses Problem kennen sicherlich auch noch andere. Da gibt es die Angabe für kleine und große Tassen. Wie viel ist dies aber in Liter? Und welche Volumen gehen in meine kleinen Tassen und in meine großen Tassen rein? Als nächstes folgt die Schätzmenge des Kaffees. Hier liegt man mit Sicherheit immer daneben und füllt mehr Kaffee in den Filter, als man eigentlich müsste. Dosieren könnte man dies gut, wenn man auch wüsste, wie viel Wasser man in die Maschine geben muss. Wahrscheinlich aus diesem Grund kamen die Hersteller von Kaffeemaschinen auf eine geniale Idee, die Kompaktkaffeemaschinen, wie die von Krups zum Beispiel. Wurde die Zubereitung des Kaffees dadurch einfacher? Mitnichten, wie ich vor kurzem live erleben durfte. Zum Beispiel bei der benannten Kaffeemaschine von Krups, bei der man die Pads von Nescafe Dolce Gusto verwenden kann. Da der Kaffee in den Pads sehr stark zusammen gepresst ist, kann es geschehen, dass der Druck der Maschine nicht ausreichend ist, das Wasser durch den Kaffee zu drücken. Krups scheint das Problem zu kennen, denn an der Hotline hatte man bereits eine Lösung parat. Man solle doch zukünftig den Kaffee in den Pads durch mehrere Schläge auf eine Tisch- oder Arbeitsplatte etwas lockern. Dies hilft in den meisten Fällen. Sorry, aber dadurch wird doch die Zubereitung von Kaffee nicht wirklich vereinfacht, oder?
Für mich steht nach diesem kurzen Ausflug in die Welt der Kaffeemaschinen eins fest. Ich lasse die Dinger auch zukünftig im Ladenregal stehen und bereite mir meinen Kaffee auch weiterhin in einem Kaffeebereiter zu. Eine einfachere und günstigere Form der Zubereitung habe ich nämlich nicht finden können. Na dann, Bon Appetit! Bilder by flickr.com: Startbild by j4k3, Kaffe im Glas by fotonen, Kaffetassen in Reihe by tonx |
Gerne sind auch Kommentare zum Geschmack gesehen. Voraussetzung natürlich, man möchte über diesen streiten.
...ich frage mich, wie du das Problem mit der Wasser- und Kaffeemenge bei den Kaffeebereitern gelöst hast. Ich gehe da von Erfahrungswerten aus - aber die kann ich mir doch auch bei einer Kaffeemaschine aneignen?
Aber wie gesagt: Kaffeebereiter sind auf jeden Fall die beste Alternative!
Stimmt, man kann sich die Erfahrung mit der Menge auch mit ner Kaffeemaschine zulegen.
Zugegeben ist der Kaffee aus den Bodums wirklich lecker. Je nach Dosierung natürlich.
Ich persönlich nehm die Senseo's. Die Teile funktionieren super: problemfrei und sind schnell zu bedienen. Abfall hält sich auch in Grenzen und es gibt reichlich Alternativen was die Pads anbetrifft. Kaffee schmeckt intensiver als us dem klassichem Automaten und hat auf Wunsch ne hübsche Crema.
Jetzt bin ich mal zur Meinung zu dem Teil gespannt. Ich hoffe das wird ein langer Thread.
@Alex: Dies funktioniert ganz einfach, da mein Wasserkocher eine Füllstandsanzeige besitzt. Dies bedeutet wenn ich einen halben Liter Kaffe plane, dann weiß ich wie viel Kaffeelöffel ich je nach Stärke des Kaffees verwenden muss. Bei der Kaffeemaschine wird man dies mit der Zeit auch heraus finden. Aber ich habe auch schon gehört, bei den Meisten ist der Kaffee aus der Kaffeemaschine immer kräftiger, was auch an der Menge des verwendeten Kaffees liegen kann. Daraus könnte man schlussfolgern, man verwendet automatisch mehr Kaffee, wenn man diesen über eine Kaffeemaschine zubereitet, was unter dem Strich auch wieder mehr kostet ;)
@Jens: Wie bereits erwähnt ist Geschmack immer eine individuelle Größe über die man tagelang und ohne Ergebnis streiten kann. Deswegen ein paar weitere logische Ansätze von meiner Seite, weil du die so liebst ;). Kaffeemaschine = zusätzliches technisches Gerät mit der Notwendigkeit eines Stromanschlusses. Will man zudem den Kaffee warm halten, muss die Kaffeemaschine ebenfall unter Strom bleiben oder man kocht ständig neuen Kaffee, was auch wieder mit Stromverbrauch verbunden ist. In meinem Thermokaffeezubereiter koche ich einmal Kaffee und der bleibt über einen langen Zeitraum auch warm. Dies bedeutet, unter dem Strich kann ich mit dieser Methode meine Stromkosten senken.
Na gut, ich denke das kann man so sehen. Denke das Argument Stromverbrauch und Platz zählt hier weniger. So seh ich es zumindest. Ich wage zumal zu bezweifeln, das die Senseo mehr Strom benötigt als ein Wasserkocher. Sehr stark sogar. Das Teil ist sehr schnell unterwegs und zueht kaum was.
Ich denk aber nicht das dies das eigentliche Thema ist. Strom sparen bei der Kaffeemaschine halte ich dann doch für etwas exotisch.
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So viel Text über Kaffee und kein einzige Bemerkung über dessen Geschmack spricht Bände. Hier hat sich ein fleißiger deutscher Kaffebenutzer die Geschmacksnerven verbrüht. Gute Besserung.