| Kabel Deutschland Internet: In der Mausefalle |
| Geschrieben von: Jens |
| Samstag, den 06. März 2010 um 18:11 Uhr |
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Vor knapp 2 Jahren zog ich in eine neue Wohnung. Dank Handy mit Flatrate samt Festnetznummer, benötigte ich keinen zusätzlichen Telefonanschluss. Genauso wenig einen TV Zugang. Dazu kommt noch, dass auf Grund des modernen Glasfasernetzes der Telekom in meinem jetzigen Stadtteil, selbige kein DSL liefern konnte. Da die DSL Technik der Deutschen Telekom für die alten, auf Kupferdraht gebauten Netze ausgelegt war. Die Internetlösung von Kabel Deutschland erschien also perfekt. Fürs E-Mail abrufen und gelegentliche Surfen, suchte ich seinerzeit nur nach einem einfachen Anschluss. Im Haus hing ein Werbeschild für Kabel Deutschland. Auch der zuständige Vertreter wurde genannt. Kabel Deutschland bot die 1 Mbit/s Leitung zu unter € 10,- mtl. an. Das gefiel mir und der Anschluss war schnell bestellt. Auch kam fix eine Auftragsbestätigung. Die Freude währte nicht lang. Kurz darauf der nächste Brief. Der Auftrag wurde abgelehnt. Ich fragte die Hotline nach einem Grund und erfuhr, dass der von mir gewünschte Anschluss zu wenig koste und deshalb nun doch nicht zur Verfügung gestellt wird. Der Auftrag lohne die Installation nicht. In meinem Fall gilt der Preis nur für Bestandskunden. Wenn ich Kabel Deutschland möchte, dann sollte ich bitte ein größeres Paket wählen. Ich wollte mich nicht ewig mit der Sache beschäftigen und hatte durchaus ein gewisses Verständnis. Also orderte ich das schnellere Paket. 26 Mbit/s zu rund € 20,- mtl. sind immer noch attraktiv. Trotzdem ärgerte ich mich, da ich die Angelegenheit als Irreführung wertete. Nach ca. sieben Monaten bat ich deshalb, da ich ja nun Bestandskunde war, per E-Mail um Umstellung auf den o.g. einfachen Tarif (1 Mbit/s). Das lehnte man ab. Mit einer lustigen Begründung: Dieser Tarif gelte nur für Neukunden! Nun kam ich mir endgültig veräppelt vor. So nicht. Ich kündigte den Vertrag. Per E-Mail. Gar ungern lasse ich mich an der Nase herumführen. Dann lieber Internet per UMTS. Zufälligerweise verreiste ich danach für knapp vier Wochen. Vielleicht ahnt der geneigte Leser, was in dieser Zeit geschah. Statt meine Kündigung zu bestätigen, stellte man jetzt plötzlich meinen Vertrag in der gewünschten Weise um. Ich hatte aber zu diesem Zeitpunkt prinzipiell kein Interesse mehr an einem Vertrag mit Kabel Deutschland. Nach meiner Rückkehr widerrief ich deshalb die Vertragsumstellung per E-Mail und bat nochmals um eine Kündigungsbestätigung. Den Widerruf akzeptierte man und stellte wieder auf alte Konditionen um. Auf die Kündigung ging man nicht mehr ein. Sie wurde unter den Tisch fallen gelassen. Nun kündigte ich zur Sicherheit nochmals schriftlich per Einschreiben. Reichliche vier Wochen vor Vertragsablauf. Naiverweise nahm ich an, dass dies, entsprechend Punkt 10 der AGB von Kabel Deutschland, ausreichend sei. Sie ahnen es. Wieder weit gefehlt. Ich hatte die Kündigungsfrist verpasst. Sie beträgt nämlich sechs Wochen und nicht nur vier Wochen. Aus den AGB ist dies nicht zu entnehmen. Es existiert lediglich ein Hinweis, dass es auch andere Kündigungsfristen gäbe. Nur, wo sollte ich diese finden? In diesem Zeitraum lief nebenher über ca. drei Monate ein unendlicher E-Mail Verkehr, den ich mir in Einzelheiten erspare zu schildern. Es war ein Schmierentheater allererster Güte. In welchem sich Kabel Deutschland in jeder E-Mail mit widersprüchlichen Informationen und abweichenden Datumsangaben aufs Allerbeste profilierte. Ich stellte darauf ab, dass eine Kündigung ja nachweislich bereits per E-Mail erfolgte und meine erste E-Mail auch angekommen sein muss. Wie ich aus den Reaktionen von Kabel Deutschland zweifelsfrei entnehmen konnte. Zugegeben war es eine nervtötende und kleinliche Streiterei. Nix da. Kündigung abgelehnt. Sie wäre zu spät eingetroffen und auf meine E-Mail zur Kündigung ging man nie mehr ein. Die Kündigung bei Kabel Deutschland muss übrigens unter der Angabe der Kundennummer in Textform erfolgen (Punkt 10.3 der AGB). Ein eingeschalteter Anwalt hätte im Zweifelsfall nichts gebracht, denn ich weiß, in meiner E-Mail fehlte die Kundennummer. Die Kündigung wurde schlussendlich für das Jahr 2010 anerkannt. Nach weiteren Telefonaten mit der kostenfreien Kabel Deutschland „Kündigerhotline“, lies man sich jedoch auf einen günstigeren Neukundentarif ein. Ich gab auf. Ich muss es gestehen. Wegen dieser Lappalie wollte ich bei den unklaren Erfolgsaussichten schlicht keinen Anwalt einschalten. Der Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. In den Unterlagen fand ich dann auch einen bunten Flyer ohne jeglichen AGB Charakter (!), auf welchem im Kleingedruckten zu entnehmen war, das 6 Wochen Kündigungsfrist gelten. Das ist ein schlechter Witz. Der Internetzugang funktioniert bis heute ganz anständig. Auch wenn statt der von mir bezahlten 32 Mbit/s nur 6 Mbit/s anliegen. Kabel Deutschland bestätigte mir, es handle sich um ein technisches Problem im hiesigen Netzknoten. Das im ersten Quartal 2010 behoben werden soll. Aha. Den monatlichen Beitrag bis zur Problemlösung auf einen 6 Mbit/s Anschluss anzupassen, fiel Kabel Deutschland dabei jedoch nicht ein. Nach all dem Spektakel bin ich froh, das nun auch in meinem Viertel endlich „normales“ DSL anliegt. Die Technologie, dies über die vorhandenen Glasfaserleitungen zu betreiben ist verfügbar. Meine Zwangsehe mit Kabel Deutschland kann ich deshalb zum Glück bald beenden. Fazit und Tipps: Kabel Deutschland ist durchaus eine interessante und preislich ordentliche Alternative zu anderen DSL Anschlüssen. Ich empfehle folgendes zu beachten: Peinlich genaues Studium aller Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Flyer. Wünsche, Beschwerden und Kündigungen nur per Einschreibebrief und mit Kundennummer. E-Mails an Kabel Deutschland ebenfalls nur mit Kundennummer. Es empfiehlt sich die E-Mails dauerhaft zu archivieren. Vorsicht Lockvogel: Viele Preise gelten nur für 12 Monate. Rechtzeitiges Kündigen nicht vergessen. Kabel Deutschland meldet sich dann in der Regel mit neuen Angeboten. Bildquelle: © Thorsten Freyer / www.PIXELIO.de |
Moinsen.Mache grad die selbe Odyssee durch.Habe im Feb dieses Jahres eine Angebot erhalten von KD,Kabel Digital drei Monate kostenlos.Dachte...ok...probiers halt mal aus...4 Tage hat das funktioniert...etliche E Mails und Telefonate haben zu dem Resultat geführt das ich um eine Adresse bat, zwecks Rücksendung des Receivers.Nüschte wars....Statt dessen erhalte ich immer weiter Rechnungen,gesagt sei,das das Abo nach drei Monaten ohne Kündigung ausläuft...so der Wortlaut der Dame am Telefon.Mittlerweile wollen die so um die 180€uro sehen.Ich habe auch Telefon und Internet dort.Rechnung jetzt am 29.11.bezahlt....Leitung tot...auf Anfrage sagte man mir es wären 9,35€ überwiesen worden ...auszug aus meinem Konto gesendet...da haben die 61,44€ von der Telefon und Internet Rechnung einfach auf den Kabelanschluss auf die offenen Posten gebucht gegen die ich Einspruch eingelegt habe...mehrfach...Ich erwäge jetzt Strafanzeige wegen offensichtlichen Betruges zu erstatten...was meinst du dazu??Gruss Karsten
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Kabeldeutschland (KD) hat mich abgezockt,nachdem ich meinen Kabelfernsehvertrag zum 30.06.10 gekündigt hatte.Meine Monatsgebühr von 16,90 € wurde regelmäßig von KD eingezogen.Mit der Rechnung für April 10
wurden rechtwidrig ohne Begründung 0,70 € abgebbucht,die ich umgehend zurückbuchen ließ.Postwendend bekam ich eine 1.Mahnung und zu den 0,70 €
kam eine Rücklastpauschale von 7,50 €.Damit war ich nach KD mit 8,20 € im
Soll.Aus meiner Rückbuchung der 0,70 € schloß KD,daß ich statt der Onlinerechnung eine Papierrechnung haben will und gleichzeitig wird eine Selbstzahlerpauschale verordnet.Auf meine entsprechenden Widersprüche wird nicht reagiert.Mit der Junirechnung wird dann die Rücklastgebühr berichtigt und die Papierrechnung berechnet und es wird ein Soll von 2,20 € ermittelt.Mit Schreiben vom 08.07.10 werde ich aufgefordert,die Smartcard einzusenden.
Diese hatte ich aber schon am 17.04.10 nach Fertigstellung meiner SAT-Anlage
mit einfachem Brief zurückgesandt.Da ich die Smartcard mit einfachem Brief zugesandt bekam,habe ich auch diesen Weg für die Rücksendung gewählt!
Am 09.07.10 bekomme ich eine Rechnung über 51,90 € (35,-- € für die angeblich nicht erhaltene Smartcard und 16,90 € für Juni/10. dazu kommt ,
wofür auch immer,eine Rücklastschriftpauschale in Höhe von 7,50 €,zusam-
men also 59,40 €.Für Juli bekomme ich eine Rechnung über 3,00 €.Am 17.08.10 erhalte ich eine 2.Mahnung über 44,70 € plus eine Mahnpauschale
von diesmal 5,00 € zusammen also 49,79 €.Wie diese Beträge entstanden sind,weiß nur KD.Am 27.10.10 bekomme ich von einem Inkassobüro eine rechnung über 87,21 €,darin enthalten die 44,70 € + Zinsen 0,51 € +vorgerichtliche Mahnauslagen 5,00 € +Kontoführungskosten 7,00 € +Inkassovergütung!
Da mein Urlaub kurz bevor stand,habe ich diese Forderung beglichen,damit endlich Ruhe einkehrt.
Ich habe später einem befreundeten Rechtsanwalt die Sache besprochen.Die-
ser war von der geballten kriminellen Energie in dem Vorgehen von KD beeindruckt.
Sollte jemand ähnliche Erfahrungen mit KD gemacht haben,bitte ich um Kontaktaufnahme zwecks Klage gegen KD!
Zuletzt bearbeitet von gnter135 am 11.10.10 -