| Pizzateig und Pizzasoße selber machen |
| Geschrieben von: Ronny Siegel | ||||||||
| Freitag, den 19. März 2010 um 17:53 Uhr | ||||||||
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Verbessertes Pizzarezept mit Bildern und Variante zum Einfrosten des Pizzateig Pizzateig und Pizzasoße selber machen - Speedanleitung
Pizzateig selber machen - ausführliche Anleitung Die Zutaten je nach Menge einfach miteinander vermischen. Es empfiehlt sich aber zuerst das Mehl mit dem Salz und je nach Bedarf auch mit der Hefe zu vermischen. Anschließend misst man Öl und Wasser gemeinsam ab, damit die Gesamtmenge nicht zuviel wird. Die beiden Flüssigkeiten gibt man dem Mehlgemisch hinzu und rührt um, am besten mit den Knethacken eines Mixers. Klebt der Teig zu sehr an den Händen, sollte man diesen noch etwas Mehl hinzufügen und diesen erneut durchkneten. Pizzasoße selber machen - ausführliche Anleitung Die schnellste Variante den Teig mit einer Pizzasoße zu bestreichen, ist indem man Tomatenmark zur Hilfe nimmt. Je nach Geschmack streicht man die gewünschte Menge Tomatenmark auf den Teig. Wer es nicht zu herb mag, kann diese vorher auch etwas zuckern. Anschließend gibt man auf das Tomatenmark noch Basilikum und Oregano-Gewürze. Hier sollte man nicht unbedingt sparen, da beim Backen der Geschmack zum großen Teil verschwindet und nur eine Grundnote übrig bleibt. Pizza selber machen für Lesefreudige inkl. Erfahrungsbericht und Abwandlungen Pizzateig selber herzustellen ist wirklich kein Problem. Die dafür notwendigen Zutaten sollten sich in jedem Haushalt auffinden lassen. Neben Mehl, Wasser oder Milch, Olivenöl (reicht aber auch normales Speiseöl), Salz ist das Wichtigste die Hefe, bevorzugt als Trockenvariante. Zum Beginn mischt man das Mehl mit der Hefe und würzt anschließend den Teig kräftig. Hier sollte man mit dem Salz wirklich nicht sparsam umgehen. Wer gerne herumexperimentiert, kann auch andere Gewürze wie Pfeffer oder Knoblauch an den Teig geben. Der eigenen Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Anschließend fügt man der Mehlmenge rund 60 Prozent Flüssigkeit hinzu, bestehend aus einem kleineren Anteil Olivenöl und dem Rest aus Wasser oder Milch. Alles verknetet man anschließend noch einmal kräftig und lässt es mindestens eine Stunde gehen. Empfehlenswert ist jedoch den Teig einen Tag eher vorzubereiten, damit sich die Hefe über Nacht entfalten kann. Über die Haltbarkeit von Pizzateig muss man sich keine Gedanken zerbrechen. Im Kühlschrank hält sich dieser bedenkenlos mindestens zwei bis drei Tage. Meine Erfahrungen zur Menge sind Folgende. Bei einem Pizzarundblech der Größe 28 benötigt man für einen guten dünnen Pizzateig 100g Mehl, eine viertel Tüte Trockenhefe, Salz, 20ml Olivenöl und rund 40ml Wasser oder Milch. Sofern man kein Olivenöl besitzt, kann man notfalls auch auf anderes Öl umsteigen. Bei einem Pizzablech sollte man diese Mengen wie folgt erhöhen. 250g Mehl, eine halbe Tüte Trockenhefe, Salz, 50ml Olivenöl und 100ml Wasser oder Milch. Auf Öl kann man beim Pizzateig nicht verzichten, da dieser sich sonst nicht schön ausrollen lässt. Anschließend rollt man den Teig aus und legt diesen auf ein Pizzablech oder ein einfaches Backblech. Hier sollte man unbedingt darauf verzichten, das Blech einzufetten oder dieses mit Backpapier auszulegen. Der Pizzaboden benötigt die Wärme welche vom Blech abgegeben wird, um gut durchzubacken. Jetzt kann man mit dem Belag durchstarten. Der Belag könnte in seinen vorkommenden Variationen nicht unterschiedlicher ausfallen. Je nachdem welchen Geschmack man bevorzugt darf man seine Pizza belegen. Für die Soße möchte ich jedoch noch ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. Die einfachste Variante eine Pizzasoße zu kreieren, ist mit Hilfe von Tomatenmark. Für die 28er Pizza benötigt man rund 70g Tomatenmark. Dieses gibt es unter anderem in kleinen Dosen in diesem Volumen. Das Tomatenmark verstreicht man auf den Pizzaboden und würzt es anschließend mit Oregano und Basilikum. Weitere Gewürze würde ich nicht empfehlen, da das Tomatenmark ebenfalls schon eine Grundnote besitzt. Man muss übrigens auch nicht sparsam mit dem Oregano und dem Basilikum umgehen. Eine weitere Alternative sind diverse Soßen aus dem Handel. Ich habe gute Erfahrungen mit Grillsoßen gemacht, wie zum Beispiel einer guten Barbecuesoße oder einer Currysoße. Auch diverse Fertigtomatensoßen für Pasta gemischt mit Schmand ergeben eine geschmacksvolle Pizzasoße. Hier empfiehlt es sich, sich auszuprobieren. Sofern man ein Käseliebhaber ist, sollte man auf die Soße auch den Käse auftragen. Auf diesen folgt dann letztendlich erst der eigentliche Belag. Meine ersten Pizzas fertigte ich auch in der üblichen Reihenfolge an, Boden, Soße, Belag und Käse. Nachdem ich die beiden letzten Zutaten tauschte, war das Ergebnis auch besser. Befindet sich der Käse an oberster Stelle, überbäckt man die Pizza und die darunter befindlichen Zutaten erhalten alle einen Käsenote. Wem dies gefällt, der sollte dies auch weiterhin so handhaben. Wer aber eine Pizza wie aus seinem Lieblingsbistro erschaffen möchte, der sollte diese kleine Regel beachten. Wie schon gesagt sind die restlichen Zutaten auf der Pizza jedem selber überlassen. Es gibt hier keine Regeln und wer keine Ideen hat, was ihm schmecken könnte, kann sich auch gerne von einem der unzähligen Pizzaflyer inspirieren lassen. Zum Schluss muss man natürlich die Pizza noch im Ofen backen. Und an diesem Punkt stößt man an die heimischen Grenzen. Die Pizzabacköfen in den Pizzerias kann man auf 350 bis 400 Grad aufheizen. Der Backofen zu Hause schafft meistens nur 250 Grad. Deswegen hilft nur eins, maximale Power. Sobald man den Backofen auf die 250 Grad Ober- und Unterhitze aufgeheizt hat, kann man die Pizza in den Ofen schieben. Anschließend ist diese nach 20 Minuten fertig. Bei dickerem Boden kann es auch etwas länger dauern. Buon appetito
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Wenn der Telefonjoker erreichbar ist, gibts auch die Schnellvariante der Rezeptur ;)
In der Zwischenzeit habe ich noch etwas mit dem Teig herumexperimentiert. Wer nicht darauf warten möchte, dass der Teig aufgegangen ist, kann diesen auch ohne die Hefe zubereiten. Wichtig ist jedoch das Öl, damit der Teig geschmeidig bleibt. Den Teig kann man anschließend sofort weiter verarbeiten. Zurzeit versuche ich auch noch etwas die Würze zu verändern. Die Experimente sind bereits mit Knoblauch, Pfeffer und Essig erfolgt und waren alle erfolgreich, sofern man es nicht übertreibt ;)
Ja und wieviel Salz ?
Hier steht nur immer Salz aber über die Menge
finde ich keine angaben.
Denn Salz beeinträchtig den geschmack erheblich!
Die Menge des Salzes kann tatsächlich variieren. Ich habe hier mehrere verschiedene Varianten ausprobiert. Ein gut gesalzener Teig schmeckt genauso gut, wie ein wenig gesalzener Teig.
Bei der Menge sprechen wir aber immer von zwei bis sechs Prisen, bei der kleinen Pizza (100g Mehl) oder von einem halben bis einem Teelöffel bei der großen Variante (250g Mehl)
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Wir sind erst letzten Sonntag zum Pizzabacken gekommen. :) Mit Kathis Pizzabackmischung hat das auch echt gut geklappt. Danke für den Telefonjoker. :)
Und ganz wichtig noch zu erwähnen - neben guten Gewürzen sollte man auch gute Wurst verwenden. Am besten gute Salami (Salsiccia Calabrese) oder Schinken direkt beim Feinkosthändler kaufen. Die sind zwar pro Gramm etwas teurer, werden aber, weil sie geschmacklich viel intensiver sind, hauchdünn geschnitten. Sorgt dann obendrein auch für eine bewusstere Ernährung, bei der man trotzdem mit der Gaumenfreude nicht der der Strecke bleiben muss. :)