Bilder von der Bastei in der Sächsischen Schweiz

bastei-saechsische-schweiz-miniDie Bastei in der Sächsischen Schweiz bei Dresden ist das touristische Highlight des Nationalparks. Ab neun Uhr düsen Busse mit Touristen und unzählige PKWs auf den für die Bastei eigens eingerichteten Parkplatz. Von diesem Parkplatz aus kann man sich gemütlich mit einer Pferdekutsche die letzten paar Meter zur Bastei fahren lassen. Wer den asphaltierten Weg zu Fuß gehen möchte und hier und dort einen kleinen Abstecher wagt, findet zudem noch mehrere kleine Aussichtsplattformen, von denen man aus einen kleinen Teil der Schönheiten der Sächsischen Schweiz bewundern kann.


Ab 18 Uhr kehrt dann langsam Ruhe an dem Ort ein, der durch die Gemälde von Caspar David Friedrich zu seinem neuzeitlichen Ruhm gelangte. Die letzten Busse mit den unzähligen Touristen sind dann bereits vom Parkplatz verschwunden und bis auf ein paar wenige Besucher, wirkt die Bastei menschenleer. Dies ist der Zeitpunkt an dem man von der Bastei ein paar schöne Fotoaufnahmen erhalten kann und es sogar gelingt eine leere Basteibrücke zu fotografieren.

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Den besten Blick auf die Basteibrücke erhält man von den Wehltürmen. Diese befinden sich links vor der Basteibrücke, wenn man von den Parkplätzen der Bastei kommt. Das Motiv der Basteibrücke von den Wehltürmen ist auch das bekannteste Motiv von der Bastei, welches man auf unzähligen Karten und im Internet findet.

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Am Ende der Basteibrücke befindet sich im linken Felsen eine Gedenktafel. Diese erinnert an die erste Basteibrücke die 1850 entstand, nachdem der Ort immer mehr Touristen anzog. Die erste Brücke bestand noch aus Holz und führte durch das Felsentor, welches sich am Ende der Bastei befindet. Wie diese Gegend vor dem Bau der Basteibrücke aussah, sieht man auf dem Bild von Caspar David Friedrich, welches sich am Geländer zu den Wehrtürmen auf einer Schautafel befindet.

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Nur frühzeitig oder am späten Abend gelingt eine solche Aufnahme von der Basteibrücke. Tagsüber wird diese Brücke von unzähligen Touristen begangen. Links verläuft die Brücke am Felsen entlang, an denen man noch alte Steinstufen erkennt, die zur ehemaligen Burganlage gehören. Die Reste der Burg kann man heute noch gegen eine geringe Eintrittsgebühr besichtigen.

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Dies ist dass Felsentor von der Bastei, an dem heute die Steinbrücke endet. Zu Zeiten von Caspar David Friedrich war nicht daran zu denken, durch dieses Felsentor zu gehen. Dieses befindet sich schließlich in einer nicht unerheblichen Höhe und nur mit ein paar Kletterfähigkeiten konnte man zu dieser Stelle gelangen. Auf dem Bild von Caspar David Friedrich ist dass Felsentor sehr gut zu erkennen und wurde durch dieses Bild weltbekannt.

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Wenn man von Dresden aus in die Sächsische Schweiz gelangt, ist die Bastei das erste große Highlight dieser Region. Hinter der Bastei türmen sich die berühmten Tafelberge der Sächsischen Schweiz auf. Die beiden bekanntesten, der Lilienstein und der Königstein, befinden sich unmittelbarer Umgebung von der Bastei. Sofern man Lust verspürt, kann man den Lilienstein sehr gut von der Bastei aus erreichen. Ein schöner Wanderweg führt, entlang der Elbe, zu diesem Tafelberg vom Kurort Rathen aus.

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Im 15.Jahrhundert befand sich auf der Bastei eine kleine Burg. Heute sind nur noch die Überreste dieser Burg noch erhalten geblieben. Diese kann man begehen und von dort aus einen weiteren schönen Blick in das Innere des Nationalparks Sächsische Schweiz erhalten. Wer jedoch erwartet an dieser Stelle spannende geschichtliche Informationen zu erhalten, der wird bitter enttäuscht werden. Bis auf einen Schaukasten mit Scherben von alten Gefäßen, sucht man vergeblich nach weiteren interessanten Hinweisen. Allerdings habe ich den Eindruck, man ist bestrebt Teile der ehemaligen Burganlage wieder aufzubauen.

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Am Eingang zu der Festung auf der Bastei liegen drei Steinkugeln, die laut den Informationen als Munition für ein Katapult gedient haben. Inwiefern diese Kugeln die Originale sind, darf man berechtigt bezweifeln, zumal wenn man bedenkt, dass Sandstein sehr brüchig ist. Das am Ausgang der Burg zur Schau gestellte Katapult ist auf jeden Fall ein Nachbau. Ein solches Katapult soll sich auf dem Felsen in der Mitte der heutigen Basteibrücke befunden haben. Eine Tafel weist auf diese Stelle hin und die in den Stein geschlagenen Treppen bestätigen, dass der Gipfel an dieser Stelle früher einmal bedeutend war.

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Blickt man von den Wehltürmen nicht zur Basteibrücke, sondern wendet man seinen Blick in die andere Richtung, dann entdeckt man diese interessanten Felsformationen. Bei dem Felsen handelt es sich um den Gansfelsen. Rechts davon im Hintergrund befindet sich die bekannte Lokomotive, ein weiterer Fels in der Sächsischen Schweiz, der bei Kletterern besonders beliebt ist.

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Einer der schönsten Stellen auf der Bastei ist der Blick in das Elbtal in Richtung Königstein. Die Elbe zieht sich an dieser Stelle in einem kräftigen Bogen um den Lilienstein und zerschneidet das Tal. In der anderen Richtung sieht man den kleinen Ort Wehlen, von dem aus man über den Steinernen Tisch ebenfalls zur Bastei wandern kann. Die Aussichtsplattform im oberen Teil der Bastei bietet einen schönen Blick in die Sächsische Schweiz. Voraussetzung ist natürlich, dass das Elbtal nicht durch Wolken zugehangen ist. Dies kann besonders in den Herbstmonaten geschehen.

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Die Bastei ist umgeben von unzähligen Kletterfelsen. Mir wurde einmal erzählt, die Anzahl der Gipfel in der Sächsischen Schweiz ist gleich der Anzahl der Gipfel in den Alpen. Jedoch habe ich bis heute noch keinen endgültigen Beweis für diese Aussage gefunden. Bei dem Felsen auf dem Bild handelt es sich um den bekannten Mönch, der von einer Wetterfahne in Form eines Mönches geziert wird. Der Fels soll sehr einfach zu besteigen sein. Den besten Blick auf den Mönch erhält man von der Basteiburg, auf der sich mehrere weitere kleine Aussichtsplattformen befinden.

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Wenn man zur Bastei von Rathen hinaufsteigt, dann gelangt man, kurz nachdem die massiven Steinstufen beginnen, auf eine kleine Aussichtplattform. Die Plattform erreicht man wenn man um einen Felsen geht, an dem sich eine große unübersehbare in Stein gehauene Hinweistafel befindet. Von der Plattform kann man hinab zu den beiden Anlegestellen der Fähre sehen und den Menschen beim Ein- und Aussteigen zusehen.

Die Fähre in Rathen ist zudem noch eine kleine Besonderheit für sich. Bei der Fähre handelt es sich um eine Fähre, die nur durch die Strömung der Elbe betrieben wird. An einem Seil welches quer über die Elbe gespannt ist, bewegt sich die Fähre von einer Seite zur Anderen. Schiffe können die Stelle nur befahren, wenn sich die Fähre auf der Seite von Rathen befindet, auf der sich auch die Bastei befindet. Ansonsten wird der Weg auf der Elbe durch ein Stahlseil versperrt.

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