| Spannender Ausflug in Dresdens Unterwelt: Museum Festung Dresden unter der Brühlschen Terrasse |
| Geschrieben von: Jens |
| Donnerstag, den 05. August 2010 um 05:12 Uhr |
Die „Brühlsche Terrasse“, oft auch als Balkon Europas bezeichnet, ist ein weithin bekanntes Element der barocken Altstadt von Dresden. Das sich irgendwo in diesen Anlagen auch die Reste einer alten Festung verbergen, war mir bekannt. Ihr spannendes Geheimnis lüftete sich für mich erst nach einem kürzlichen Besuch.Die „Brühlsche Terrasse“ grenzt die Dresdner Altstadt zur Elbe hin ab. Auf ihr kann man, wie zu August's Zeiten, Lustwandeln und dabei einen herrlichen Blick auf Fluss und Stadt genießen. Am Ostende der Terrasse befindet sich der „Brühlsche Garten“. Ein kleiner Park gleich neben dem gerade wiedereröffneten „neuen Albertinum, dass die Galerie Neue Meister und die Skulpturensammlung beherbergt. Doch dieser Garten, heute als selbstverständlich im Stadtbild wahrgenommen, befindet sich etliche Meter über der eigentlichen Erdoberfläche. Genau darunter befand sich einstmals der Zugang zur Stadt Dresden. Und das ist das eigentlich Spektakuläre. Eine Brücke, das alte Stadttor und eine ganze Wehranlage sind durch die Erweiterungsbauten der einstigen "Festung Dresden", komplett unter der "Brühlschen Terrasse" verschwunden. Und werden heute nur noch wenig wahrgenommen. Der Zugang zur Anlage erfolgt über einen relativ unscheinbaren Eingang zwischen Kunstakademie und Albertinum. Das freundliche Personal der Ausstellung stellt einen Audoguide in verschiedenen Sprachen bereit, der umfassend über die Geschichte der Festung informiert. Wer Dresden einmal aus einer völlig anderen Perspektive erleben möchte, sollte den Besuch der Festung unbedingt mit einplanen. ![]() Unter der Erde befinden sich umfangreiche Anlagen. Einst militärisch, in der DDR als Kühlhaus benutzt. ![]() Ein großer Lagerraum für "Zeug". Also Waffen und Ausrüstung Blick durch eine Schießscharte aufs Terrassenufer ![]() Anhand dieses motorisierten, sehr tollen Modells, kann man wunderbar das alte Stadtbild erkennen Hier die erhaltenen Teile der (jetzt unterirdischen) Brücke aus dem Modell Das alte Stadttor (auch im Modell oben gut erkennbar), dass nun ebenfalls unter dem "Brühlschem Garten" liegt ![]() Eine alte Sanitäranlage. Hier verrichteten die Soldaten seiner ![]() Wieder an der Oberfläche: Der Brühlsche Garten ![]() Ein Blick in die entgegensetzte Richtung zur "Brühlschen Terrasse" mit Kunstakademie, Hofkirche, Semperoper, Erlweinspeicher und Augustusbrücke mit Raddampfer (von links nach rechts) |
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Wer hätte gedacht, dass unter DD noch solche "Abenteuer" verborgen sind... In welcher Höhenlage lassen sich denn die Eintrittspreise einordnen?