| Referrer Spam als SEO Maßnahme? - So manipuliert man fremde Statistiken |
| Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 00:00 Uhr |
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Was ist Referrer Spam?Zu erst einmal: „Ein Referrer ist die Ursprungsinternetadresse von der ein Besucher über einen Hyperlink zu einer Webseite gelangt. Viele Browser übertragen diese Informationen jedoch nicht, dies liegt zum Teil an der Funktion des privaten Modus.“ Zudem kann der Referrer durch unterschiedliche Methoden beliebig selbst gewählt werden und ist die Grundlage des Referrer Spams. Als Referrer Spam bezeichnet man den mehrfachen Aufruf einer Webseite mit einem speziellen Referrer. Diese Besuche werden nun in der Serverstatistik und in den möglicherweise vorhanden Statistik Tools wie Google Analytics gezählt. Auswirkungen und Nachteile durch Referrer Spam.Durch diese Aufrufe meiner Webseite wird unnötiger Traffic verursacht und ein paar unnötige Zeilen in meinem AccessLog gespeichert. Diese Nachteile sind für mich nur trivial, was mich allerdings sehr stört sind nun unqualifizierte Einträge in der Google Analytics Statistik. Durch diese Besuche mit einer Absprungrate von 100% und 0:00 Minuten Verweildauer wird die Auswertung verfälscht. Je mehr von diesen Besuchen gezählt werden desto weniger Aussagekräftig ist die Statistik. Referrer Spam mittels Filter in Google Analytics aussperren.Einen Filter für diese Referrer in Google Analytics zu erstellen geht fix und wird auch erklärt. Größter Nachteil ist, dass die Filter nur auf neu erhobene Daten greifen und keinen Einfluss auf archivierte Daten haben. Diese Besuche werden in Zukunft nicht mehr erfasst aber ich muss mit den bisherigen leben. Referrer Spam als SEO MaßnahmeNach Einsatz des Google Analytics Filters, habe ich mir selbst die Frage gestellt: „Warum und was bringt Referrer Spam?“. Dazu habe ich Informationen im Internet gefunden, das diese Methode auf eine Verbesserung des Rankings in Suchmaschinen abzielt. Dabei wurde über die Indizierung von Webstatistiken von Webcrawlern gesprochen, dies ist allerdings nicht mehr Zeitgemäß. Einziger Vorteil den ich persönlich sehe ist, dass Besucher zur Überprüfung der verweisenden Seite Traffic erzeugen. Bei themenrelevanten Webseiten mach dies vielleicht sogar Sinn. Die Zielgruppe dieser Methode ist stark begrenzt, da nur Benutzer von Statistiktools die Referrer zu Gesicht bekommen. Der Aufwand für ein paar dieser Besucher wird nicht im Verhältnis zum Nutzen stehen. Gibt es einen wirklichen Sinn von Referrer Spam den ich bisher nicht in Betracht gezogen habe? Diese Artikel ist ein Gastbeitrag von Marcus Franke, Marcus Franke bei Google+ Startbild by Duncan McNeil |
Genau aus diesem Grund ist dieser Beitrag entstanden.
AnPingen von Webseiten war eher "90er". Allerdings wird diese Form von Referrer Spam nicht durch ein PHP Skript ausgeführt, sondern über eine Browser. Mit dieser Methode ist es auch Möglich, dass Javascript Lösungen wie Google Analytics den Besuch aufzeichnen. Solche Besuche kommen häufig von dubiosen SEO Services.
Zu Referrer-Spam als Werbemaßnahme habe ich Anfang letzten Jahres einen Test gemacht und darüber einen Bericht geschrieben ( http://www.in-security.net/suchmaschinenoptimierung/blackhat/wie-gut-funktioniert-referrer-spam/ ). Das lohnt sich nicht wirklich, und auch viele Statistiktools haben mittlerweile nofollow drin.
Im Prinzip also auf ganzer Linie Schwachsinn, solche Methoden heute noch zu fahren.
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Referrer-Spam ist mir eigentlich seit längerem schon nicht mehr unter gekommen. Und die SEO-Auswirkungen davon sollten mittlerweile mehr als gering sein. Allerdings was ich eigenartig finde, ist, dass du in Analytics etwas davon mitbekommst.
Denn gewöhnlicher Referrer-Spam wird lokal oder serverseitig über PHP-, Perl- oder sonstige Skripte durchgeführt, bei dem eben einfach auf HTTP-Basis eine GET Anfrage mit den entsprechenden Daten an den Zielserver geschickt wird. Da werden keine Zählpixel geladen und JavaScript wird auch nicht ausgeführt...