| Ab 12. Mai: JooJoo Webpad - Noch mehr Gegenwind für Apples IPad |
| Geschrieben von: Jens |
| Mittwoch, den 05. Mai 2010 um 17:58 Uhr |
Die Zeiten in denen Apple Inc. mit jedem neuen Gadget der Konkurrenz meilenweit voraus war, scheinen sich dem Ende zuzuneigen. Und das ist gut so. Der ehemals sympathische Underdog, vor Jahren noch vorgeblich letzte Bastion im Kampf gegen Microsofts Übermacht, mutierte durch seinen unerwarteten Erfolg immer mehr zum arroganten Monopolisten. Dessen Verhalten gefühlt sogar Microsofts Ignoranz in deren schlimmsten Jahren locker übertrifft.Vor einiger Zeit fragte ich mich hier auf „Ploync“ ganz ernsthaft, was man mit dem neuen Apple Gadget Ipad eigentlich anfangen soll. Welchem Zweck es dienen könnte. Diverse Tests erbrachten mittlerweile den Nachweis, als Gerät zum Lesen von Büchern und Zeitschriften ist es, wie ich seinerzeit schon prophezeite, auf Grund des LCD Displays ungeeignet. Das neue JooJoo glänzt mit schickem Design, dass dem IPad in nichts nachsteht.Nun bin ich beileibe nicht Fortschrittsfeindlich. Tatsächlich hat es die neue Idee geschafft, ein Bedürfnis in mir zu wecken. Auch ich bin vorm Reiz ästhetischer Spielereien nicht gefeit. Recht spannend finde ich mittlerweile die Idee, ein solches Webpad an den Kühlschrank zu pinnen. Am Besten mit einem magnetischen Gehäuse. Als stets verfügbares Nachschlagewerk und Notizblock. Vor allem für meine Einkaufsliste und Kochrezepte aus dem Netz. Letztere synchronisieren sich dann gleich mit meinem Android Smartphone, so das ich sie stets bei mir habe. Ehrlich, das wäre richtig toll. In der Tat erfüllt zumindest die Informationsfunktion momentan mein Notebook. Das gute Stück ist dafür allerdings doch schon etwas sperrig. Das Ipad könnte dafür taugen. Auf Grund der fehlenden Flash Unterstützung, fällt das Gerät für mich als Zweit-Surfmittel schon von vornherein aus. Außerdem gefällt mir die Notwendigkeit, kostenpflichtige App's zu erwerben, welche dann auch noch von Herrn Jobs „Saubermanntruppe“ zensiert werden, überhaupt nicht. Ich will ein freies System. Das JooJoo kann hier eine attraktive Alternative darstellen. Das Gerät soll in nur 9 Sekunden Betriebsbereit sein. Super. Außerdem verzichtet es komplett auf einen Appstore. Die Philosophie ist, alles was ich brauche finde ich im Web. Richtig so. Speichern kann man heute völlig kostenfrei auf zahllosen Plattformen („Google Texte und Tabellen“, Idrive u.v.m.). Auch gibt es jede Menge Software, welche sich schlicht und einfach ohne umständliche Installationen einfach über den Browser benutzen lässt. Das erspart mir praktischerweise auch umständliche Datenübertragungen auf meine anderen Geräte oder das Einrichten von Netzwerken.Das Konzept des JooJoo gefällt mir sehr gut. Das Beste ist, bereits ab 12. Mai soll das Gerät verfügbar sein. Auch aus Deutschland heraus ist es schon Online über „thejoojoo.com“ zu ordern. Ich wünsche dem Hersteller „Fusion Garage“ viel Erfolg und bin gespannt, ob sich diese Geräteklasse durchsetzen kann. ![]() Quellen: JooJoo Screenshot mit Straße: auf Flickr.com hochgeladen von nDevilTV JooJoo 9 Sec: auf Flickr.com hochgeladen von nDevilTV JooJoo Screenshot New York Times: auf Flickr.com hochgeladen von nDevilTV |
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