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Geschrieben von: Ronny Siegel   
Mittwoch, den 24. Februar 2010 um 19:32 Uhr

Die Schreiberlinge

ronny_siegel

Mein Name ist Ronny Siegel. Irgendwann im Jahre 1974 erblickte ich das Licht der Welt in einem Land, welches heute nicht mehr existiert. Dies bedeutete für mich eine schöne Kindheit und die Erfahrung, wie man Menschen mit Informationen manipulieren kann. Besonders der Film „Die Farm der Tiere“ nach dem Roman von George Orwell, prägte meine weitere Denkweise nach dem Zusammenbruch. Als ich 1991 die Schule verließ, stellte sich für mich die Frage, was ich mit meinem Leben anfangen sollte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keinen Schimmer davon und die einzige Sehnsucht war der unbedingte Konsum von den neuen Gütern, die scheinbar grenzenlos zur Verfügung standen.

Nach beendeter Lehre ging es erst einmal in eine Übergangslösung, sprich alle Lehrlinge wurden für ein halbes Jahr notbeschäftigt, damit diese sich einen Anspruch auf Arbeitslosengeld erarbeiten konnten. So langsam lichtete sich auch für mich das Dickicht des neuen Systems und irgendwie spürte ich als eigener „Herr“, Zufriedenheit finden zu können. Deswegen wagte ich nach diesem halben Jahr den Schritt in meine erste Unternehmung, einen Plattenladen in Dresden „Humpty Records“ Das Experiment ging knapp zwei Jahre gut, danach erlebte ich meine erste Pleite mit einen Batzen Schulden und jeder Menge neuer Erfahrungen.

Ich beschloss als Nächstes zu heiraten und durfte damit sofort die Verantwortung für eine Tochter übernehmen, ein wahrer Glückstreffer. Natürlich hieß dich für mich erst einmal wieder zurück in die Anstellung zu gehen, um seine finanziellen Probleme zu lösen. Die Jahre vergingen und das Jahr 2000 rückte immer näher. Ich weiß nicht mehr ob mir damals bewusst war, dass die nächsten zehn Jahre turbulenter werden sollten.

Das neue Jahrtausend war noch nicht einmal ein Jahr alt als meine Frau und ich beschlossen die Ehe zu liquidieren, eine Entscheidung die sich im Nachhinein betrachtet als die Beste für die Familie erwies. Anschließend gründete ich mit Hilfe eines guten Freundes einen Verein, der LAN-Partys in Dresden organisieren sollte, der Verein ProjectLAN. 2006 veranstalteten wir in Dresden unsere letzte Lan-Party mit 1.000 Teilnehmern. Die Lan-Partys waren für uns Geschichte, aber der Name „ProjectLAN“ sollte noch ein paar Jahre als Internetportal für Lanpartys, Software und Hardware dienen.

2003 wagte ich ebenfalls erneut den Sprung in die Selbständigkeit und nahm ein Angebot von der Allianz für die Gründung einer Agentur an. Ein leerreiches Kapitel in meinem Leben. 2009 brach ich dann mit dem Unternehmen. Die Philosophie des Unternehmens war mit meiner nicht mehr vereinbar. Die folgenden Monate nutze ich, mir darüber im Klaren zu werden, was ich eigentlich möchte. Heraus kam diese Webseite und zwei weitere Projekte: robonews.de und mywebcheck.de. Dazu gesellen sich immer noch jede Menge andere Projekte die ich betreue, begleite und mit denen ich kooperiere. Doch dies würde jetzt den hiesigen Rahmen sprengen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und Philosophieren, denn nichts ist interessanter wie ein freier Geist.

Ronny bei FacebookXing

 

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Ich bin Jens. Ihr werdet auf „Ploync“ über einem Artikel sicher auch schon meinen Namen gelesen haben.

Vor einigen Jahren trat Ronny mit einem Vorschlag an mich heran. Ob ich nicht Lust hätte, gelegentlich etwas für seine damalige Internetseite „ProjectLan“ zu schreiben. Dabei unterstellte er richtig, das ein aufgeschlossener Mensch wie ich, sicher Spaß am Schreiben hat. Für das stark auf Computerspiele ausgerichtete Profil von „ProjectLan“, konnte ich mich jedoch nicht begeistern.

Ende 2009 begann Ronny für seinen neuen Blog „Ploync“ zu schreiben. Wie er sich entwickelt, was passiert, überließ er bewusst der Eigendynamik der Seite. Somit entstand eine offene Plattform, die keine Themenvorgaben kennt. Ich entschloss mich nach einer erneuten Anfrage, hin und wieder einen kleinen Artikel beizubringen. Was mir überraschend viel Spaß macht. Nach Ersten etwas holprigen und banaleren Beiträgen, finde ich sukzessive meine Themen und meinen Stil.

Geboren bin ich 1971 im westsächsischen Plauen. Nach Lehrausbildung, Abi, Umzug nach Dresden, Studium und verschiedenen beruflichen Stationen, arbeite ich seit 2004 in der Versicherungsbranche. Privat nutze ich liebend gerne die zahlreichen Möglichkeiten des schönen Dresden. Von Hochkultur über Kleinkunst bis zum lebendigen Nachtleben. Ich lese, reise, sinniere, philosophiere und kommuniziere sehr gerne. Mögen die sich im Laufe der Zeit hier ansammelnden Artikel mehr über mich berichten.

 

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