Skip to content
Site Tools
Increase font size Decrease font size Default font size
Sie befinden sich hier: Home Filmkritiken Filmkritik: 3D Film - Avatar von James Camerons
Filmkritik: 3D Film - Avatar von James Camerons
Geschrieben von: Ronny Siegel   
Montag, den 21. Dezember 2009 um 17:36 Uhr

avatar_miniJake Sully ist hauptberuflicher Ex-Marine im Rollstuhl oder wie man bei den Marine’s scherzhaft sagt. „Essen auf Rädern“. Zum Glück besitzt Sully einen Zwillingsbruder, der vor kurzem überfallen wurde und dabei umgekommen ist. Dadurch erhält Sully die Chance an einem Projekt teil zu nehmen, dessen Ziel es ist, das Vertrauen der Eingeborenen auf Pandora zu gewinnen. Die Na’vis sind ein Stamm von blauhäutigen intelligenten Wesen die Pandora bewohnen. Schade nur, dass der Wohnsitz der Na’vis gleichzeitig auch der Ort ist, an dem sich das größte Vorkommen des wertvollsten Rohstoffes auf Pandora befindet.


Durch einen dummen Zufall und durch göttliche Vorsehung, erlangt Jake das Vertrauen der Eingeborenen. Fortan darf er die Sitten und Gebräuche lernen und verliebt sich gleichzeitig in Neytiri, eine Eingeborene. Doch sein eigentlicher Befehl ist die Vorbereitung der Evakuierung der Eingeborenen. Als der Tag naht, an dem die Umsiedlung stattfinden soll, kommt es zum Vertrauensbruch zwischen Jake Sully und den Stamm der Na’vis. Daraufhin rückt die Söldnerarmee der Firma gegen die Behausungen der Urbevölkerung vor und vernichtet diese in einem Akt der Gewalt. Jake Sully muss sich entscheiden und wählt die Seite seines Herzens. Als Leader führt er die Clans der Na’vis gemeinsam gegen den Feind. Was er noch nicht weiß, sein engster Verbündeter  ist Pandora selbst.

James Cameron überrascht mit einem 3D Spektakel sehr Sonderklasse. In einer stimmigen Welt, zeigt er den Kampf eines Urvolkes gegen eine hoch technologisierte Rasse. Die diversen Anspielungen im Film könnten nicht feiner gespickt sein. Einerseits findet man immer wieder Parallelen zu Camerons Film, „Alien 2“. Andererseits erzählt der Film  die Geschichte der Vertreibung der Ureinwohner aufgrund von Profitgier, was an die Vertreibung der Urvölker in Mittelamerika erinnert. Die eingesetzten 3D Effekte verstärken das Gefühl, dass die getroffenen Entscheidungen der Firma nicht richtig sein können. Wenn Raketen die Behausungen der Na’vis zerstören, staunt man nicht nur über die realistisch wirkenden Effekte sondern fühlt sich gleichzeitig elend in seiner Haut als Mensch.

Bisher konnte James Cameron immer mit seinen Filmen begeistern, doch mit „Avatar“ gibt er dem Kino wieder einen Sinn. Auch wenn für die Zukunft geplant ist, 3D in das Wohnzimmer zu katapultieren, wird bis dahin das Kino zum Erlebnisplatz für diese wiederentdeckte Technologie sein. Es wird schwer den Kinoerfolg von Avatar auf DVD zu bannen ohne dem Kino dabei ins Fleisch zu schneiden.

avatar_jakesully

Jake Sully und sein Avatar

avatar_navis

Das Heiligtum der Na'vis

avatar_neytiri

Neytiri, Jake Sullys neue Liebe

avatar_showtime

Showtime in Pandora

 

Originaltitel: Avatar
Regiseur: James Cameron
Produktion: USA 2009
Laufzeit: 161 Minuten

(C) Bilder by www.avatar-derfilm.de



 
Kommentare (0)

"Kommentar schreiben

[b] [i] [u] [s] [url] [quote] [code] [img]   

Sicherheit

Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.

Artikel

Folge uns

rss-mail

Facebook Button

twitter_newbird_boxed_blueonwhite

Neuste Kommentare

  • SEO said Mehr...
    Hey,

    danke für deinen Artikel. Mir ist kürzlic...
  • Leben ,,, said Mehr...
    Schau …
  • Marcus Franke said Mehr...
    Danke Timo für deinen Link. Ich bin zur selben ...
  • Timo said Mehr...
    Zu Referrer-Spam als Werbemaßnahme habe ich Anf...
  • Marcus Franke said Mehr...
    Genau aus diesem Grund ist dieser Beitrag entst...