| Moon – Science Fiction von einer Mondbasis, einem gutartigen Roboter und einem Klonprogramm |
| Geschrieben von: Ronny Siegel |
| Donnerstag, den 03. November 2011 um 00:00 Uhr |
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Mit „Moon“ ist dem Regisseur „Duncan Jones“ ein wahres Meisterwerk gelungen. Science Fiction zum Mitfühlen, ohne Horror- und zuviel Specialeffekte. Science Fiction ganz in der Tradition von Stanley Kubrik. Der Film handelt von einer Mondbasis, in welcher der Astronaut Sam und der Roboter Garry leben. Der Roboter erinnert einen sofort an den Roboter aus dem Film „2001 – Odyssee im Weltraum“ Allerdings unterscheiden sich die Roboter in ihrer Handlung grundlegend voneinander. Während der Computer aus 2001, HAL 9000, nur daran interessiert ist die Mission zu Ende zu bringen, ist der Roboter Garry darauf programmiert das Leben von Sam zu schützen. Diese Anweisung bringt den Roboter im Laufe des Films in einen Konflikt, denn Sam ist nicht der einzige Sam auf der Raumstation. Die Company „Lunar Industries“ welche den Abbau des Heliums 3 auf den Mond organisiert, hat im Inneren der Basis ein Klonlager angelegt, in dem hunderte von Sam-Klonen nur darauf warten aktiviert zu werden.
Ursache für den inneren Konflikt des Roboters Garry war ein Unfall von Sam dem (Zahl unbekannt). Als dieser außerhalb der Station verunglückte, aktiviert Garry seinen Nachfolgerklon. Dieser ist jedoch misstrauisch gegenüber den vorgefertigten Aussagen von Garry und beschließt die Umgebung der Basis zu erkunden. Bei diesem Ausflug entdeckt er seinen Vorgängerklon, welcher noch am Leben ist. Er bringt den Klon in die Basis und der Roboter Garry versorgt Sam medizinisch. Nachdem der erste Klon wieder auf die Beine kommt, suchen die beiden Sam-Klone nach Antworten auf ihre Fragen. Sind sie die ersten Klone? Und wenn nein, wo kommen sie her? Sind die Erinnerungen echt und wenn ja, existiert die Frau und das Kind wirklich? Die Antworten zu finden, ist ein Wettrennen gegen die Zeit, denn da die Company in der Zwischenzeit weiß, dass irgend etwas auf der Station nicht stimmt, hat sie ein Raumschiff mit Menschen los geschickt, welche die gewohnte Ordnung auf der Mondstation wieder herstellen soll. Die beiden Klone wissen, man darf sie nicht gemeinsam auf der Station finden.
Der Regisseur „Duncan Jones“ spielt förmlich mit der Erwartungshaltung des Zuschauers. Aufgrund bekannter Sequenzen aus unzähligen Science Fiction Filmen, erwartet man als Zuschauer immer wieder bestimmte Handlungen, die jedoch nicht eintreten. Wie der Roboter Garry, dem man die gesamte Zeit über eine böse Handlung unterstellt. Oder der verunglückte Klon Sam, von dem man erwartet dass er sich gegen seinen Nachfolgeklon wendet. Die Spannung die im Film aufgebaut wird, lebt von diesen Szenen, welche den Pulsschlag erhöhen ohne des Blut zum Kochen zu bringen. „Moon“ beweist, man kann auch mit einer entspannenden Geschichte, spannende Filme drehen.
Weitere Infos zum Film: www.moon-derfilm.de, wikipedia.org
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