Vor einem Monat stieß ich im Internet auf einen Film, der mich als alter Science Fiction Fan sofort begeisterte. Das Werk mit dem Namen „The Gift“ stammt von einem Schüler von Ridley Scott, der unter anderem den ersten Teil der Alien-Trilogie drehte und sich mit Blade Runner unsterblich machte. In diese Fußstapfen scheint nun Carl Erik Rinsch zu treten, ein Filmmacher, der sich vor allem mit kleinen Werbefilmen bisher einen Namen verschaffen konnte.
In seinem letzten Werk „The Gift“ erzählte er die Geschichte von einer ominösen Schatulle, die ein Geheimnis in sich trägt. Der Film wurde im Rahmen von Philips Kurzfilmprojekt „Parallel Lines“ vorgestellt. Carl Erik Rinsch beherrscht hierzu die Verbindung zwischen digitalen Effekten, gepaart mit einem schnellen Erzählstil auf hervorragende Art. Ich konnte mit Hilfe seines Namens noch andere Projekte aufstöbern, bei denen er sich ebenfalls in eine technisierte Welt begab.
Neben „The Gift“ erzählte er in einem Werbefilm für Saturn, die Evolution unseres Planeten mit technischen Lebewesen. Für Nike ließ er einen Roboter die moderne Sportart Pakour ausüben. Wie schon bei „The Gift“ wünscht man sich im Inneren, Carl Rinsch könnte aus diesen Kurzfilmen, abendfüllende Filme produzieren. Während bei den letzteren dies ein Traum bleiben wird, scheint für „The Gift“ schon erste Pläne zu existieren. Laut nicht bestätigten Informationen überbieten sich derzeit diverse Filmstudios dabei, die Rechte für den Film zu erlangen.
Wer nicht Glauben kann, das es nach George Lucas, Ridley Scott und James Cameron noch bessere Science Fiction Regisseure geben könnte, sollte sich die folgenden drei Kurzfilme von Carl Erik Rinsch einfach mal ansehen.
The Gift
Evolution of Technology
Exploit Yourself
Weitere Links zu Carl Erik Rinsch: slashfilm.com, shootonline.com (Google Cache), youtube.com

Die postsowjetische Optik in leicht apokalyptischer Umgebung ist super. Der Roboter kommt ein wenigi IRobot rüber. Stört aber nicht.