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Ein Kind, ein Zwerg und ein Troll auf der Suche nach dem Flammenrubin
Geschrieben von: Ronny Siegel   
Donnerstag, den 30. Juni 2011 um 00:00 Uhr

der-flammenrubin-miniWer kann schon von sich behaupten er wäre in seinem Leben einmal einem echten Zwerg begegnet. Ich spreche hier natürlich nicht von einem kleinen Menschen, den man manchmal auch als Zwerg bezeichnet, sondern von einem echten Zwerg, also einen Zwerg der einen Hammer mit sich trägt, der fast genauso groß ist wie er selber. Und einen Zwerg der Stolz darauf ist ein Zwerg zu sein. Elias, einem kleinen Jungen, ist es so ergangen. Noch vor wenigen Stunden wurde er als Zwerg bezeichnet. Dass man ihn so nannte machte ihn wütend und traurig. Doch jetzt stiefelt er mit einem echten Zwerg durch ein Höhlenlabyrinth, welches von Zwergen geschaffen wurde und lässt sich von diesem erklären, ein Zwerg zu sein ist keine Schande sondern eine Ehre. Damit beginnt sein Abenteuer, die Suche nach dem Flammenrubin.

Ein weiteres Buch und die Sorge, was erwartet einen da

Das Buch „Der Flammenrubin“ bekam ich vor kurzem von einem Freund geschenkt. Wie kommt man an so ein Buch welches eigentlich ein Kinderbuch ist? Ganz einfach, es wurde von dem Freund geschrieben und ist vor kurzem offiziell erschienen. Da ich mit meiner Meinung nicht gerade zimperlich umgehe, bat er mich, einen Blick in das Buch zu werfen oder besser gesagt es durchzulesen. Ein bisschen schwer tat ich mich dann trotzdem damit mit dem Buch zu beginnen. Schließlich wusste ich nicht was mich da erwartet und ob ich mich nicht vielleicht schon nach wenigen Seiten langweilen würde. Schließlich kommt es nicht selten vor, dass man von sich selber glaubt, auf diese Idee hat die Menschheit nur gewartet und dann blind für offene Kritik ist. Am Ende sagte ich mir jedoch, „Was soll’s, wenn das Buch Mist ist, dann legst du es einfach beiseite und vergisst es ganz schnell.“

Dass ich nun doch hier sitze und diese Zeilen tippe kann somit nur eins bedeuten, ich habe es bis zu Ende gelesen. Was wiederum bedeutet, es ist gut gewesen und für Kinder zu empfehlen, auch wenn man sich des Öfteren an Filme wie Herr der Ringe erinnert fühlte. Doch wie mir Tamoc, der Schriftsteller des Buches bestätigte, lies er sich von diesen Filmen inspirieren. Das Buch umfasst rund 230 Seiten und ist in 15 Kapiteln unterteilt. Jedes dieser Kapitel ist abgeschlossen, was gerade für Eltern wichtig ist, die ihren Kindern am Abend eine Geschichte vorlesen und immer sehnsüchtig nach einer Stelle suchen an der man das Vorlesen abschließen kann. Zwischendurch finden sich im Buch mehrere Bilder, illustriert von Sandra Havenmeister, einer Künstlerin aus Hamburg.

der-flammenrubin-buch

Der Flammenrubin – eine Geschichte von Freundschaft zwischen den Völkern

Die Geschichte erzählt von einem Jungen namens Elias. Als dieser traurig im Keller seiner Schule sitzt, poltert es mächtig hinter der vor ihm befindlichen Mauer. Kurze Zeit später befindet sich ein kindshohes Loch in dieser Wand und vor Elias steht ein leibhaftiger Zwerg. Dieser staunt darüber, dass er vor sich auf einmal ein Menschenkind sieht obwohl er doch eigentlich an dieser Stelle eine Zwergenstadt vermutete. Dies ist der Beginn einer neuen Freundschaft und der Beginn eines ganz besonderen Abenteuers. Elias begleitet den Zwerg, der Alwin heißt, auf der Suche nach einem Rubin, dem Flammenrubin. Der Rubin soll eine heilende Kraft besitzen, mit dem man Hass und Neid vernichten kann. Hass und Neid die derzeit die Völker der Menschen, Zwerge und Trolle gegeneinander aufhetzen.

Auf der Suche nach dem Flammenrubin entdeckt Elias den Grund, der für den Hass und Neid verantwortlich ist und er versteht wie der Flammenrubin heilt. Auf ihren Weg begegnen sie einem dichtenden Troll, der aber, nach den Worten von Alwin, genauso stinkt wie die anderen Trolle auch. Dieser schließt sich ebenfalls der kleinen Gruppe an und versucht mit Ihnen gemeinsam den Rubin  zu finden. Zum Beginn noch etwas misstrauisch, lernt jeder der Dreien seine und die Stärken und Schwächen des Anderen kennen. Sie verstehen, dass der Andere genauso denkt und fühlt wie man selber und schwören sich am Ende Freundschaft bis in alle Ewigkeit.

Dass das Buch „Der Flammenrubin“ ein glückliches Ende hat, versteht sich von selber. Es richtet sich vor allem an Kinder zwischen 7 und 12 Jahre. Wie mir Tamoc erzählte, plant er weitere Bücher über Elias, Alwin und den Troll Thrym. Dass die Welt, in der sich die Suche nach dem Flammenrubin abspielt, hierzu noch jede Menge Potential bietet, weiß man sobald man in diese abgetaucht ist. Wir werden sehen was demnächst noch folgen wird und lassen uns einfach mal überraschen.

 
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    Den Aufstieg fand ich sehr schön. Ich habe mit ...
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    @Susann: Schön das ihr gesund wieder runter gek...
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    Hallo Ronny,

    das ist wirklich eine sehr schöne...