Miranda (Evan Rachel Wood) ist ganz schön erwachsen für ihr Alter. Brav geht sie ihren Job bei McDonalds nach, um etwas Geld in die Kasse zu spülen. Das ist langweilig, doch funktioniert. Dumm nur, das ihr leicht verrückter Vater Charlie (Michael Douglas) genau jetzt mit einem gewagten Plan im Kopf entlassen wird. Nicht aus dem Gefängnis, sondern aus der psychiatrischen Anstalt.
Charlie macht nicht viel federlesen und beginnt sofort nach der Entlassung, Miranda von seinem neuen Projekt zu überzeugen. Der Suche nach einem alten spanischen Schatz. Die anfangs skeptische Tochter lässt sich schließlich breitschlagen und beteiligt sich an den Nachforschungen, die sie quer durch kalifornische Suburbs, Golfplätze und
Gewerbegebiete führen. Am Ziel ihrer Nachforschungen angekommen, stehen sie vor einem fast unlösbaren Hindernis. Der vergrabene Schatz liegt unter dem mehrere Fuß dicken Fußboden eines Supermarktes.
„King of California“ ist ein als Komödie angekündigter Film, der sich dann als sensible Vater-Tochter Geschichte entpuppt. Dabei macht es besonders viel Spaß, Michael Douglas in der ungewohnten Rolle des verrückten Kauzes zu beobachten. Seine unkonventionellen Ansichten sind bei näherer Betrachtung recht vernünftig, weshalb es ihm trotz eigener Schwächen und Fehlleistungen auch gelingt, die skeptische Tochter auf seine Seite zu ziehen. Die sich zwangsweise früh eine sehr erwachsene Vernunft zulegen musste, unter Ihrem Panzer jedoch einfühlsam und verletztlich ist. Ein lustiges, sensibles kleines Filmchen.
Originaltitel: King of California
USA 2007
Spieldauer: 96 Minuten
Darsteller: Michael Douglas, Ewan Rachel Wood
Regie: Mike Cahill
